als die vollkommene Schwefelsäure sich zersetzt . Der Schwefel wird dadurch srey , und eben die Schwefelleber , die man nicht haben wollte , entsteht jetzt . Alles dieses muß um so eher statt finden , Wenn die Verkalkung nicht vollkommen gewesen ist , unv sich noch Bleyglanz in dem Gemenge befindet . Man har also auf diese W'ise , nach Verhaltniß der Güte der Verkalkung und der bey der Probe mit schwarzem Fluße erzeugten Menge Schwefelsaure , mehr oder weniger von dem geschwefelten Körper zu zersetzen . Die Schwefelleber lößt , wie es ihre Art ist , einen Tkeil ves Bleyes auf . Das Verfahren mit vem schwarzem Fluße läuft also in diefem Falle mit dem Verfahren mit der Potasche zum Theil auf eins hinaus . Da man aber der Schwefelleber hernach nichr genug Zeit laßt , um sich zu zersetzen , weil man vas Ganze höchstens ' Stunde im Feuer laßt , indem man vorgiebt , daß bei längerer Dauer das Pley verbrenne , so bleibt der aufqelößte md nicht wieder zersetzte Theil Blsy in den Schlacken , und dieses ist die Ursache , warum man bey dem Ver , fahren mit schwarzem Fluße , nicht alles in den Er - zen enthaltene Bley erhalt , selbst wenn man die rein» sten Bleyglänze zum Versuche wählt .
Man behauptet , daß bey den Proben mit schwarzem Fluße , die Dauer des Feuers einen Ver - fast verursache , das ist , daß das Bley verbrenne . Ich muß es glauben : aber ich behaupte , daß es nur durch den Uetmgang des Säurestoffs an das Bley verbrennen kann , welcher von den bey einem g> rin - geren Grade unt Dauer des Feuers nicht reducirten Metallen , die sich dabey befinden mögen , herrührt
F 5 und

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