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ist , daß es die beste bekannte Art , Key Blendehaltl - gem Bleyglanze ist . Das Harzer Verfahren oder die Probe mit Potasche setzt keine Kal^ination vor« aus . DaS Freyberger oder die Probe mit fchwar - zem Fluße thut es . Bey der erstern verbindet sich der mir dem Bleye verbundene Schwefel mir der Porasche , und bildet eine Schwefelleber : Bey dieser Verfahrungsart , findet eine Auflößung des BlcyeS , aber keine Verkalkung desselben statt , weil diess Auflösung , genau zu reden , eine bleyigre felteber ist , worinn sich das Bley in einem schen Zustande befindet . Bei einem Feuersgrade , dessen Maximum zc» Grav des Wedgwoodschen Tdnmometers ist , zersetzt sich diese Schwefelleber , und man muß ihr genug Zeit lassen , damit sich der Schwefel ganz verflüchtigen kann ; viese Zeit ist un - gefähr eine und eine halbe Stunde Das Bley , welches sich vorher schon im metallischen Zustande befand , bleibt in diesem Zustande , und fetzt sich im Tiegel zu Boden , nach den Gesetzen der Attraction , dk' be» der vollkommenen Flüßigkeit der Materie , da man 4 mal soviel Potasche als Erz nimmt , ungehindert wirken können . Bey dem zten Verfahren verkalkt man das Bley , und verbrennt den Schwefel . Es bildet sich unvollkommene und vollkommene Schwe« felsäure . Man glaubt die Kalzinatiyn sey geendigt , so bald kein S 'dwesel mehr zu verflüchtiaen bleibt . Die gebildete Schwefelsaure welche keinen Geruch mehr Verbreiter , bl ibtmit dem Kalke vereinigt . Man schreitet oann ; ur Reductkon des ganzen , und sucht solche curch den schwarzen Fluß , der aus Porasche und Kohiebest her , ; ubewürken ; dasBley , angenommen , daß eö ganz verkalkt ftp , revucirt sich , ju eben derZeir ,

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