87
berger Bleyglanze von mir , um sie zu probieren . Ich schickte keine reinen , weil mir bei ) Venselben jeder Versuch gelungen , und ich über diese aufs reine war . Ich schickte nur solche , bey denen ich mitPotasche den Zweck nicht hatte erreichen können . Ich schickte sie , ohne den Gehalt anzugeben , unv z bis 4 Monat blieb ich ohne Antwort . Ich muß glauben , vaß man sie mit schwarzem Flusse nicht untersucht hat , Venn in diesem Falle wäre die Ant - wort leicht zu geben gewesen , >sondern mitPotasche , und daß man auf diese Art nicht hat zu Stande kommen können , grade wie es mir gegangenwar .
Ich bin inzwischen bereit , den Harzern sowohl als den Freybergern vollkommen Ehrenerklärung zu thun , wenn sie mich durch Vernunstschlüße unv segründere Erfahrungen überzeugen können , daß beyde Verfcchrungsarten zugleich , bey allen Arten von Blcyglanzen anwendbar sind . 7 ) Ich will nur zeigen , indem ich davon überzeugt bin , vaß das Verfahren mit der Potasche , dein mit schwarzem Fluße , bei guten , und von Blende , besonvers schwär» zer Blende , reinen Bleyglänzen vorzuziehen ist ; daß letzteres , da es nicht auslangt , um ven Gehalt rei - lier Bleyglanze zu bestimmen , noch weniger hinlang« lich feyn kann , um den der unreinen zu finden 5ra in Rücksicht der schlechten dieselben Ursachen wie bey den guten vorhanden sind ) obschon nicht zu leugnen
84 ist ,
7 ) Nachdem diese Abhandlung schon fertig , erhalte ich vom Harze eine Antwort ans meine Frage . Man giebt mir darin kein Resultat an ; denn man hat solche so verschieden gefunden , daß man und zwar mit Grunde anj ihrer Richtigkeit zweifelte .

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.