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asche trügend sey , und daß man 20 p . C . Bley weniger erhalte , als bey der Probe mit schwarzem Flusse ; daß die durch dieVerbindungderPotafche mit dem Schwefel entstandene Schwefelleber , das Bley auflöse und den Fehler in der Probe veran - lasse . Auf dem Harze gestand man ein , daß sich eine Schwefelleber bilde ; aber man behauptete , daß , um eine richtige Probe zu machen , dieselbe qanz zerftzt werden müsse , und daß alsdenn das Bley ganz und gar nichts leide . * )
* ) S . meine Versuche hierüber im ersten Bande Meiner Abhandlungen . Nur füge ich noch so viel hinzu , daß der Herr Verfasser hier nicht Rücksicht auf das in dem Alkali aufgelöfete Bley nimmt , welches , wenn keine Kohle gegenwärtig ist , in der Schlacke zurück , bleibt . Ich bin jezt , in Verbindung mit einigen Probirern , beschäftigt über die Rüstung der Bley - glänze mit Kohlen vor der Probe Versuche anzustel« len , um die Entstehung der Schwefelsaure zu ver , meiden , und ich werde sie dem Publiko nach ihrer Vollendung vorlegen .
Noch vor Beendigung des Druckes dieser Ab - Handlung , kann ich hinzufügen , daß die Bleyproben eben so ausfallen , wenn man die Erze mit oder ohne Kohlenstaub röstet . Zu meinem Vergnügen zeigten mehrere Versuche dasselbe Resultat , und ich glaube schwerlich , daß unsere hiesige Bleyprobe noch einer Ver . bessminq fähig ist . Ganz anders verhält es sich mit der Kupferprobe . £♦
Ungeachtet ich die auf dem Harze übliche Pro . be für richtig halte , und überzeugt bin , daß tv'e bey einem bestimmten Grade und Dauer des
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