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sezten Grundsätzen seyn sollte , noch einiges hinzu - zufügen übrig . Das schwerste wird ohne Zweifel die Bestimmung der verschiedenen KalzinationS - grade seyn , falls man diese Methode vorziehen will ; in dieser Hinsicht habe ich aber schon alles Nöthige gesagt . Will man im Gegentheil nur einen Kalzinationsgrad haben , um hernach das mit dem Bleye , das man hinzusetzen muß , ver - einigte Silber zu scheiden , so wird es gar keine Schwierigkeit haben , vahin zu gelangen ; mau muß nur die Kalzination immer so weit treiben , als es sich thun läßt . Der Ofen , in dem diese verschiedenen Kalzinationsgrade , oder ein einziger hervorgebracht werden müssen , kann derselbe seyn , dessen man sich sowohl bey der Kalzination der Bleyerze , als bey der Amalgamation bediente Der höchste Grad der Hitze , den man den Erzen am Ende geben muß , ist ungefähr der , den man bey der Verkalkung des Zinns giebt , das ist schen dem zehnten und zwölften .
Was die Schmelzung betrifft , so muß der Ofen ja nicht mit Kohlen , die mit Lehme gemengt sind , ausgeschlagen werden . * ) Kalzinirter Sand und Thon mit andern , unkälzinirtem Thone gekne - tet , muß die Masse seyn , deren man man sich vor - zugsweise bedient ; denn ausserdem , daß dieser Teig sehr strengflüßig ist , wird er nicht wie die Kohlen einen Theil der Wirkung derKakzination zerstören . * ) Mit leichtem oder schwerem Gestübe . L .
Der so vorgerichtete Ofen muß einige Zeit zu - vor geheizt werden , ehe man die kalzinirten Mine - ralien mit dem Kalke und andern Schmelzmitteln , im Falle daß sie strengflüßig sind , hineinträgt .
Man

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