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züge , durch die sie sowohl , als der seiner Natur nachzurVerbrennung nicht dienlicheTheil derLuft , ' den man , mit dem die Verbrennung genden Theil derselben , in den Ofen bringt , so wie die durch die Verbrennung erzeugten Lufrar - ten , ihren Ausgang nehmen muß . Wenn diese Lustarten nicht hinweggeschafft werden müßten , so hätte der Reverberirofen keinen Ausgang nvthig . Da sie nun aber hinaus müssen , so muß man dar« auf sehen , daß keine die Wärme sehr leitende ar - mosphärische Luft in den Ofen trete , und seine Wirkung vermindere . Eben so schwer ist es , die Ableitung der Wärme , durch die zum Baue des Ofens angewandten Materialien zu hindern , und man weiß wenig bestimmtes über diesen Gegenstand . Man weiß , daß eine Lage Kohlen zwischen der Mauer und dem Futtermantel des Ofens , da fol - che wenig wärmeleitend find , den Verlust verhin ? dert , der sonst aus der Wärmeverbreitung entste - hen würde , aber sie müssen sehr vor der Berührung der Luft geschüzt seyn , um nicht zu verbrennen . * ) Der Windofen ist für mich der Stein de6 AnstosseS , da solcher ebenfalls tust zur Verkalkung in den Ofen führt ; freylich gleichförmiger , aber doch auch mit mehrerer Oberfläche . Bey der Reduktion des Bleyes würde daher wahrscheinlich ebenfalls ein Verlust statt finden .
Auch könnte man , um den Hitzegrad noch zu ver . mehren , die Luft in den Ofen durch einen Kanal ( Lotte ) aus der Tiefe führen , so daß man z . B . den Reverberirofen auf der Anhöhe eines steilen Hügels anlegte , und die tust aus dem Thale hinzuführte . Die Chemiker kennen die Wirkung dieses Luftzuges sehr gut . Durch eine in der Lotte angebrachte Klappe
könnte

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