Ich kenne kein anderes Mittel , strengsiüßige Sub - stanzen za schmelzen , als durch einen Feuersgrad , der größer ist , als ihre Strengflüßigkeit , oder durch den Zusatz von Schmelzmitteln»
Kann man wohl annehmen , daß der ge - bräuchliche Ofen das Maximum des Feuergradeö , der zum Schmelzen der strengflüßigsten Erze nöthig ist , hervorbringt ? Gewiß nicht . Aber ich will auch dieses zugeben . Kann ein Neverberirofen nach der bisherigen Art , das Minimum des zum Schmelzen der leichrflüßigsten Mineralien nöthigen Feuersgrads hervorbringen ? Ganz gewiß . Gut . Kann man die leichtflüssigen Körper schmelzen , so wird es auch möglich seyn , die weniger schmelzbar ren durch Zusetzung solcher Körper , welche die Schmelzung begünstigen , zu schmelzen . Welche sind nun diese Körper ? Die Erden , die nicht kost - bar sind» Können diese Erden die verlangte Wir - kung hervorbringen ? Die Erfahrung wird es jetes - mal zeigen , und es ist keinem Zweifel unterwor - fen , daß die Metallurgen sehr viel leichter schmelzen , sobald die Erze mehr oder weniger Kalk bey sich führen . Hat man bis jezt den gewöhnlichen Kalk , ausser bey dem Schmelzen der sehr strengflüßigen Eisensteine , auch sonst bey der Schmelzung der Erze in Sachsen angewandt ? So viel ich weiß , ganz und gar nicht . * ) Warum nicht ? Man sagt : Dieses vermehre die Quantität der Schlacken , und der mit Schwefel verbundene Kalk nehme viel Metall mit fort . Aber welches Uebel kann aus allem diesen entspringen , wenn man im Stande ist , diese Schlacke bey einem und dem nämlichen Schmelzen von allem Metalle , welches sie enthal -
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