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den» Ich will jezt einige Betrachtungen über diese Arbeit anstellen . Bey der ersten Schmelzung , es sey ihr ein Feuer vorausgegangen oder nicht , kon - zentrirt man , ausser der Abscheidung der Erden , die Erze , indem man einen Theil entweder vom Schwefel , oder von den verschiedenen brennbaren Körpern , welche die Kupfererze enthalten , ver - brennt oder verschlackt . Bey der Kalzination die - ses Steines verbrennt der mit dem Kupfer einmal verbundene Schwefel sehr schwer . Zugleich steht durch die Verbrennung des Schwefels dig vollkommene und unvollkommene Schwefel - säure , die sich mit dem oxidirten und vom fel befteyeten Kupfer verbindet . Durch die Be - rührung der neuen Kohlen , bey der zweyten und den folgenden Röstungen , zersezt sich diese Säure oder dieses Salz mit einer Basis von Kupfer oder andern Metallen , wenn dergleichen dabey sind ; der Schwefel kömmt wieder in seinen natürlichen Zus stand , nach dem Maasse , als sich das Kupfer re - duzirr , da sich denn das eine mir dem andern von neuem verbindet , und nur nach einer langen Dauer des Feuers ; und nach ahnlichen Zufammensetzun - gen und Zerlegungen , ist der Stein im Stande Schwankupfer zu geben . Dieses Kupfer ist nun noch mit mehr oder weniger Schwefel , und mit mehr oder wenigem in den Erzen vorhandenen brennlichen Körpern verbunden , die man zwar da - von zu scheiden gesucht hatte , aber vergeblich , weil die Reduktion aller dieser Substanzen zugleich mit der des Kupfers erfolgt , welches leztere man doch nur allein haben wollte . * * * )
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