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* ) ES scheint daher , daß bey der Behandlung der Erze im Großen , der Zustand der Kalzination mit dem Grade des Feuers und der Schmelzbai feit in Ver - haltniß stehen müssen , das heißt , je weniger die Erze schmelzbar sind , und je größer der Grad des Feuers ist , desto mehr müssen sie kalzinirt feyn .
Ich breite mich mehr , als ich wollte , über Thatfachen aus , die ich für die Beförderung der philosophischen Metallurgie für sehr nützlich halte , und die , wenn man sie besser studiren und weiter treiben wird , eines Tages den wichtigsten Theil dieser Wissenschaft ausmachen werden , die aber nicht von der Natur sind , daß sie einen großen Ein - fluß auf die Behandlung der Erze unv auf die Qe - konomie haben können , welches alles ist , was jenigen , die sich damit beschäftigen , suchen und sen wollen .
Ich schliesse meine Beobachtungen über die Silbererze mir der Bemerkung , daß , ob ich gleich weder in Hinsicht des Grades und der Dauer des Feuers , noch in Ansehung des Grades der Schmelzbarkeit , die man ihnen mittelst der be - kannten Schmelzmittel geben muß , zu einiger Ge - wißheit gelangt bin , ich vemohngeachtet überzeugt bin , daß wenn man arbeiten , und die Versuche , die ich im Kleinen gemacht habe , * ) nach dieser Me - thode im Großen anstellen wird , man mit wenig Mühe feste Punkte finden kann , welche die Schmel - zer dahin führen werden , fast alles Silber bey dem ersten Abstechen zu erhalten , entweder rein oder mit sehr wenigem Bley und andern fremden stanzen , wovon man es durch daö bloße Feinbren -
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