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ist , reduzirt sich bey einem sehr schwachen FeuerS« grade und ohne Hülfe eines brennbaren Körpers . Der Braunstein verliert eben so , bey einer sehr nie - drigen Temperatur , einen großen Theil seines Sau - restoffs . Golo und Silber entoxiviren sich bey einer erhöheten Temperatur leicht . Die übrigen Metalle scheinen sich auch zu enroxidiren , lich dann , wenn die «Verwandschaft der Verbin - düng statt findet , und wenn man die verschiedenen metallischen Kalke einmal so erhizt , daß die Ver - wandschast des Säurestoffs zum Wärmestoffe , bey einer erhöheten Temperatur größer seyn kann , als zu den Metallen .
Es findet also in diesem Falle eine Verwand - schast der Metalle gegen einander , und eineVer - wandschaft des Saurestoffs zum Wärmestoffe statt . Aus diese Art erkläre ich wenigstens diese Phänomene : Phänomene , die bey aller ihrer Wichtigkeit für die Chemie , für die Metallurgie von schr geringen Folgen sind ; denn die tion dieser verschiedenen Metalle kommt , in Wer - gleichung mit der des Silbers , in gar keine Be - trachtung . Bey Silbersätzen ( coulots d'argent ) von zo , 40 und selbst 50 Unzen P . G . machte das Silber immer \ der Masse aus , wenn ich reiche oder durch Erze von größer» , Gehalte angereicherte Erze anwandte . Ich muß noch hinzusetzen , daß wenn der Grad der Flüßigkeit geringer war , und ich mich der Erden statt des Boraxes als Schmelz , mittels bediente , obgleich der Feuersgrad über 80 Grad stieg , die Reduktion der dabey befindlichen Metalle nicht statt fand , ungeachtet die des Sil - ders stets erfolgte . * )
* ) Es

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