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Unterschiede , der in der Kalzination statt gefunden haben kann , herrühre .
Ich wieverholte denselben Versuch , so wie ich ihn eben beschrieben habe , bey demselben Grade des Feuers , dessen Dauer ich jedoch um \ Stunde verlängerte , und erhielt eine Verbindung , die aus Schwefel , Arsenik , Kupfer , Silber und vielleicht noch andern Metallen bestand , welche ich durchs Löchrohr und auf dem nassen Wege nicht finven konnte , da meine Absicht nicht war , eine genaue Analyse dieser Produkte zu machen . Da6 Glas des erstem Versuchs hatte eine lichte gelblich - braune Farbe . Das des zweyten war weit dunk - ler , und zog sich ein wenig ins grüne . Ich werde bald zeigen , wie man die Vollständigkeit der Ver - brennung der Erze , und die Dauer des FeuerS durch die Farbe ves Glases beurrheilen kann .
Das Silber , welches sich in vem erstem Ver - suche fast ganz absonderte , fand sich in dem zwey - ten nicht anders , als mit einem Verluste von^£ und oft noch mehr , je nachdem die Dauer des Feuers war . Ich war daher gezwungen zu glau - den , daß man bey einem solchen Grade der sigkeit , den man durch diesen Grad und diese Dauer des Feuers , so wie durch dieses Verhaltniß der Schmelzmittel , erhalten kann , dahin gelanqr , Körper , welche vorher im oxidirten Zustande wa - ren , ohne Zusatz irgend eines brennbaren Körpers , wieder in den Zustand verVerbrennlickkeit zu brin - gen , und daß das Silber , ob es gleich den aröß« ten Theil der entoxidirten Masse ausmacht , im Zweyren Falle doch noch verbrennt , oder sich nickt
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