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Dasjenige Erz , welches auf den höchsten Grad von Verkalkung gebracht war , gab mir bey einem Feuersgrade von 15—20 Grad , nach dem Wedg - «voodschsn Thermometer , weder einen Arsenik - noch Schwefelgeruch . Die Erze vom zweyten Grave der Oxidirung , geben bey demselben Feuersgrade diesen Geruch von sich . Die Erze des dritten Gra« des Hessen , bey einem niedrigem Grade , eine große Menge Dämpfe von unvollkommener Schwefel - säure und oxidirtem Arsenik fahren . Mengte ich Erze von diesen drey verschiedenen Graden derOxi - dirung zusammen , und zwar so , daß ich za von der hellbraunen Farbe , zr von der dunkelbraunen , Zs von der grauen Farbe , und 50 kalzinirten Bo - raxnahm , und schmelzte alles 50 Minuten in einem verschlossenen Tiegel in einem Ofen , dessen Grad der Hitze nicht über 32 oder 34 Grad des ten Thermometers gieng , so erhielt ich alles in den Erzen enthaltene Silber bis auf £ Unze * ) in einem so vollkommen reinen Zustande , als man es im - mer nur durch das Feinbrennen erhalten kann . * ) Wie viel war Erz angewendet ? U .
Nachdem ich nach langem Herumtappen auf dieses Werhälmiß gekommen war , so glaubte ich , daß meine vorhergehabten Gründe der Furcht nur eingebildet gewesen wären . Aber ich überzeugte mich bald , daß ich mich hierin " geirrt hatte , und man wird sogleich sehen , warum . * )
: ) Ich habe die auf erwähnte Art kalzinirten Erze , wes - che zu diesem und den folqenden Versuchen dienten , in verschiedene Theile gethcilt ; eö ist daher unwahrs scheinlich , daß der Unterschied der Resultate von dem
Unter .

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