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oxidirte . Ich half diesem allen dadurch ab , daß ich 16 bis 20 * ) p . C . Kalk hinzusezte , und das nach verschiedenen Graden oxidirte Erz bey dem Schmelzen in gewissen Verhaltnissen mir einander beschickte , um die in einem gegebenen Theile der Erze enthaltenen brennbaren Körper halb zu ver , brennen , und sodann durch diese die Reduzirung des Silbers zu bewirken . Es gelang mir auf diese Art , fast alles Silber , welches bey den vorherge - henden Versuchen oxidirtund verglast worden war , mittelst einer gegebenen weniger kalzinirren Menge desselben Erzes , wenn diese mit einer ganzlich ver - brannten in Berührung gesezt wurde , zu'entoxiyi« ren , indem ich das Silber , als einen weniger brennbaren Körper , dadurch geneigt machte , sei - nen Säurestoff fahren ZU lassen , und sich dern , während die andern oxidirbarern Metalle im verkalkren Zustande blieben , sich verschlackten , oder in die Verglasung übergiengen . Ich gelangte indessen nicht anders , als durch brey verschiedene Grade der Kalzination des nämlichen Erzes , zu einem genugthuenden Resultate . Ich unterschied diese drey verschiedenen Grade der Oxidirung durch die Farbe . Der höchste Grad , den ich mit oder ohne Zusatz von Kalk bewirken konnte , gab mir eine lichte leberbraune Farbe . Die Farbe des fol - genden war dunkler ; der dritte Grad endlich war von einer dunkel aschgrauen Farbe . Ausser der Farbe dienten mir noch Die Grade des Feuers und der Geruch als Kennzeichen , diese drey verschiede - nen Grade der Oxidirung oder Verkalkung zu un - terscheiden .
* } f . oben .
D 4 Das -

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