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Feinbrennen absolut nothwendige Bley anwenden . ' Im zweyten Falle muß man das Bley so stark mit Silber anreichern , als es aufzunehmen vermag , indem man sich desselben zu so vielen Schmelzun - gen bedient , als es möglich ist . Wird sich dann die abzutreibende Bleymasse , bey der Behandlung der Silbererze , nicht um ein Betrachtliches ver - mindern ? Ich werde zu dieser Materie wieder zu - rückkommen , wenn ich von der großen Bleymasse rede , die man von den Erzen dieser Art erhalt , und die man , nach der gebräuchlichen Methode , dem Abtreiben unterwerfen muß , um das Silber davon zu scheiden .
Für so vorteilhaft ich nun auch jenes Ver - fahren hielt , weil es einfach ist , und von Seiten der Schmelzer keine Kenntniß erfordert , die man von ihnen nicht erwarten darf , so blieb ich dennoch nicht dabey stehen . Ich verlangte von meinen Versuchen genugthuendere Resultate , so wie sie mir meine vorausgeschickten Grunvsahe chen . Ich suchte alles Silber gleich durch die erste Schmelzung zu erhalten . Ich bediente mich des Braunsteins , ehe ich den höchsten Grad derOxi - dirung versuchte , welche die einzige Wirkung ist , die diese Materie hervorbringt , und ich mogte nun der unmittelbaren Kalzination durch die mittel - bare zu Hülse kommen , oder michidieser leztern lein bedienen , so erhielt ich oft genugthuende , aber nicht bestandige Resultate . Ich ward gewahr , daß die Schwefelsaure , indem sie den Borax zer - fezte , in einem salzförmigen Zustande erschien , und daß das Silber durch den Uebergang des Saure - stoffs , an den zu sehr verbrannten Körpern sich
oxi -

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