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Das im metallischen Zustande angewandte Bley oxidirt sich , wie ich schon gesagt habe , mehr oder weniger , vorzüglich dasjenige , dessen man sich bedienen muß , um den größern Theil des Sil - bers zu reduziren und zu absorbiren , und vie Oxi - virung , die es erfahrt , steht mit dem Grade der Kalzination der Erze im Verhaltnisse : denn die Bleymasse , die alles Silber , welches in den Schlacken bleibt , entoxidiren und aufnehmen muß , leidet weit weniger von dem Uebergange des Sau« restojfs von den oxidirten Körpern , und von dem aus der Atmosphäre gar nichts , weil sie mit den Schlacken * ) bedeckt ist .
) Was leidet sie aber , ehe Schlacke entsteht ? Denn das Entstehen der Schlacke uud der hauptsächlichste Bleyverbrand fallen in einen Zeitraum .
Kann man aber nicht dieses Bley sowohl , als dasjenige , welches sich immer in den Silber - erzen befindet , während derselben Schmelzung , durch die Hinzufügung eines Körpers , derbrenn - barer , als das Bley ist , erhalten ? — Gewiß . — Muß man es der Kapcllarion unterwerfen , nach - dem man es reduzirt hat , um das Silber davon zu scheiden ? Gewiß nicht , weil es schon arm ist . Man muß indessen , wird man sagen , diejenige Bleymasse abtreiben , die zuerst angewandt ist , um den größten Theil des Silbers zu reduziren , oder entoxidiren , so wie auch diejenige , die man nach - her anwenden muß , um den Theil dieses Metalls , welcher etwann in den Schlacken bleiben könnte , zu absorbiren . — Die Sache ist ausser Zweifel . Aber in dem erstern Falle muß man nur das zum
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