Full text: Resultate chemischer und metallurgischer Erfahrungen, in Absicht der Bleyersparung bey dem Schmelzprozeß

sl 
da sich denn das Silber und die dabey befindlichen Metalle alle oxidirt " ) und verglast fanden . Oft erhielt ich auf derOberfläche dieses Glases , und ab - gesondert von ihm , ein salziges Email , welches , wie ich schon gesaqt habe , schwefelsaures Mine - ralalkali war . Wenn ich den Grad der Oxidi - rung , es sey durch Weglassung des Braunsteins , oder durch eine kürzere Dauer des Feuers vermin - derte , so erhielt ich einen Theil Silber ganzlich rein , mit einem isabellgelbenGlas unren imTiegel umgeben , wahrend das übrige Glas durchaus braunlich gelb war . Wenn ich ven kalzinirten Erzen Bley im natürlichen Zustande , und zwar in dem Verhaltnisse von 10 bis 15 zu roo zusezte , so erhielt ich anfangs einen sehr großen Theil des in den Erzen enthaltenen Silbers , in einem sehr kleinen Raum Bley konzentrirt . Wenn ich mich desselben Bleycs mehreremale bediente , so machte jch es immer reicher . Wenn ich die Entoxidirung des ganzen Silbers , welches in den Schlacken blieben war , durch eine größere Menge Bley im metallischen Zustande bewerkstelligte , so fand ich beym Probiren der Schlacken oder Gläser , daß sie nicht so viel Silber enthielten , daß ich im Stan - de gewesen wäre , es zu bestimmen , dasjenige Sil - der abgerechnet , welches das Probierbley immer enthält . 
* ) Nur Schade , daß dieses Schmelzmittel im Großen keineöwegeö anwendbar ist . Vielleicht liesse sich statt dessen das getrocknete Glaubersalz anwenden , von welchem sich jährlich eine große Quantitität bey der hiesigen Amalgamirarbeit erzeugt , und welches bis jezt noch nicht hat benuzt werden können . Der ver - 
D 2 ^ storbens
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.