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man folglich nicht nöthig hat , die ganze Bley - masse , die in den Erzen dieser Art und in dem Steine enthalten ist , abzutreiben .
~ ) Eben diese Schwierigkeit ist mir bey der Scheidung des Bleyes vom Zinne hinderlich gewesen , da beyde einen nahen Grad der Verwandschaft gegen den Säu» restoff besitzen . L .
Ich sezte meine Bearbeitung der Silbererze fort , und erhielt Resultate , die mir vollkommen Genüge leisteten» Ich fieng mit der Schmelzung solcher Erze an , die sehr gemengt sind , und ganz verschiedene Metalle enthalten , so wie sie auf die Hütten geliefert werden . Zuerst machte ich mich an die Erze der Grube Alte Hoffnung , über deren Formation man sich durch die Beschreibung , die mein berühmter Lehrer , Herr Werner , in seiner Abhandlung über die Theorie der Gänge , davon gegeben hat , weiter belehren kann ; denn wenn der mineralogische Chemiker nur einzelne Individua bearbeiten darf , um ihre Bestandtheile und den Zustand , in welchem sich leztere befinden , kennen zu lernen , so muß hingegen der Metallurg die Erze so behandeln , wie sie sich in der Natur finden , da6 heißt : gemengt . Ich habe sie kalzinirt oder ver - brennt , und ohne Zusatz eines brennbaren Körpers geschmolzen . Oft sezte ich etwas Braunstein zu , vorzüglich dann , wenn ich sähe daß das Erz nicht hinlänglich kalzinirt war , oder wenn ich die Kalzi - nation so weit als möglich zu treiben suchte . Ich erhielt nur dann ein vollkommenes Glas , wenn ich mich des Boraxes * ) als Schmelzmittels , in dem Verhaltnisse von so bis 100 zu 100 bediente ,
da

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