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Ich machte denselben Versuch mit dem Glas . er ; e , welches ich oft untersucht , und 20 Theile Schwefel und 80 Theile Silber in ihm gefunden harte : ein Verhaltniß , das nach der digkeit dieses Foßils mehr oder weniger variirt . Nachdem es eben so lange demselben Feuersgrad ausgesezt gewesen war , hatte es durch die mittel - bare Kalzination \ seines Gewichts verloren , und der Verlust ves Silbers verhielt sich in diesem Falle zu dem des Schwefels wie 2 : 7 , welches sich aus dem Gehalte des erzeugten Glases , und dem des Rückstandes , welcher der Wirkung des Saure - ftoffs in demBraunsteinwiderstanden hatte , ergab . Das Glas war durchaus schwarz , und an der Stelle , wo es das Glaserz oder vaö geschwefelte Silber berührte , nickt braun . Auf dem Glase fand sich eine salzige Materie wie Emaille , welche sich bey diesem und andern Versuchen derselben Art als schwefelsaures Mineralalkali auswies .
Die Schwierigkeit , welche ich fand , den Schwefel durch dieses Mittel zu verbrennen , und vie Leichtigkeit , mit welcher vas Silber auf diese Art verbrennt , veranlaßten mich , die durch den Herrn pelletier , bey der Behandlung des Glok - kenmetalls angewendete Methode der mittelbaren Kalzination , als sehr wenig vorteilhaft bey der Behandlung der Silbererze zu betrachten , und die unmittelbare Kalzination mit obigen Verbesserun - gen vorzuziehen .
Nach diesen Bemerkungen über die Röstung oder Oxidirung der brennbaren Körper , komme ich nun zu der Schmelzung , und den Mitteln sie von
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