/ »2 5$^
Es hat mir geglückt , durch ein wohlfeileres Mittel , und mit einem Gewinne an Zeit , die mit der , welche die gewöhnliche Kalzination erfordert , in gar keinem Verhältnisse steht , die unmittelbare Kalzination zu erleichtern . Dieses Mittel besteht in der Anwendung des Kalks , * ) in dem nisse von »8 — 20 p . C - ; wenn man sich hierbey eines etwas lebhaften Feuers in dem gewöhnlichen Reverberirofen bedient , so kalzinirt man mit einer unglaublichen Leichtigkeit , und man kann , wie ich es gethan habe , statt des Kalks , den Kalkstein anwenden . . Die Gründe , die mich veranlaßt ha - den , von diesem Mittel Gebrauch zu machen , sind so leicht aufzufinden , daß ich mich bey der Ausein» anderfetzung derselben nicht lange aufhalten werde . Sie beruhen alle auf der großen Verwandschaft , die der Kalk zum Schwefel und zur Schwefelsaure hat ; diese leztere Verwandschaft ist weit größer , als die der oxidirten Metalle zu derselben Saure . Ein anderer Grund liegt auch noch in der Schmelz - barkeit der zweysachen " ) Verbindungen , die da - bey entstehen , und welche die Schmelzung sowohl als die Kaliinarion erleichtern .
* ) Ben der Anwendung des Kalks scheinen zwey rigkeiten statt zu finden , nämlich , . ) wird das Häuf , werk , oder die Quantität der Schlacke im Schmelz» ofen vergrößert , welches man bey der AuSfchmelzung der edlen Metalle zu vermeiden sucht , 2 . ) kann aus dem Selenit durch Kohle der Schwefel wieder herge» stellet , und zugleick eine dem Metall schädliche Schwe» felleber entstehen ; jedoch findet der lezte Fall nur vör . züglich bey Schachtöfen und weniger bey Reverberir» öfen statt . Vielleicht könnte man durch das Waschen
auf

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.