reduziren , wenn sie sich m einem Zustande von bindung befinden , der von dem eines MetallkalkeS verschieden ist .
Nach diesem wird es nun nicht schwer feyn , einzusehen , daß die Kalzination , um vollkommen zu seyn , desto mehr Zeit erfordert , je größer die Menge der zu verbrennenoen Materie ist , und vor - züglich je größer die Verwandschaft ist , die siege - geneinander und gegen den Saurestoff haben . Ich habe beyde angeführte Mittel zu kalziniren mehre - remale versucht , um ihren Vortheil beurtheilen zu können . Bey der erster» Art zu kalziniren , so wie auch bey der zweyten , bemerkte ich die Bildung der > Schwefelsaure und ihre Verbindungen mit den ojrt'f bieten Metallen . Ich suchte sie bey der unmittel - baren Kalzination , durch die Kohle zu zersetzen , um allen Schwefel , nachdem ich ihn durch dieses Mittel enroxidirt hatte , fortzutreiben . Dieses Verfahren ist sehr alt ; es findet selbst bey den ge - wohnlichen Kalsinationen Statt , sobald man die Kohle , als Brennbares , den Erzen , die vorher vurch den darinn enthaltenen Schwefel und Arft - nik geröstet sind , beymengt , aber dieses Versah - ren ist von den Metallurgen niemals erklart den . Sie wissen sich dessen zu bedienen , aberdaS Warum ? beunruhigt sie nicht . Es ist wahr , daß man durch dieses Mittel dahin gelangt , den groß - ten Theil des Schwefels zu verjagen ; es erfordert aber Zeit , die man bey der Behandlung der Erze nicht verlieren darf ; es erfordert bey der BeHand - hing eine ungeheure Menge von Kohlen , welche die Operation kostbar machen , und man gelangt doch nie dahin , die Schwefelsäure gänzlich zu zersetzen .
C s ES

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