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Uebc^eugt daher , daß der ganze Unterschied , der zwischen den verschiedenen Erzen existiren kann ,
C 2 allein
per , die mit dem Schwefel , dem Phosphor und der Kohle verbunden sind , sich darinn verbrannt befinden , dieses ist die zu entscheidende Frage . Wir wollen einen von denjenigen nehmen , welche die entgegen gesezte Meinung am meisten zu bestätigen scheinen , das Roth , gütiger ; , wo der metallische Glan ; fehlt , und den Bleyglanz , wo er zugegen ist . Wenn man beyde Erze mit Poltasche , welche zur Reduktion dnrchaus nichts beytragcn kann , schmelzt , so erhält man durch diese die Metalle von Schwefel befreyet , und nicht ver . brannt , und man muß zugeben , daß sie sich in metal . lischein Zustande darinn befanden . Dieses erfolgt ganz genau . Wenn man den Versuch mit dem Bleyglanze anstellt , so erhalt man das Bley in metallischem Zu» stände , ohne Hinzuthun irgend eines brennbaren Körpers . Macht man den nämlichen Versuch mit den : Rorhgiltigerz , so erhält man nicht allein das Silber i> , demselben Zustande , sondern auch das Epiesglas mit diesem verbunden . Aber , wird man sagen , der Schwefelnder brennbarer ist als die Me - falle , hat diese reduzirt . Gut , sehr gut ! Warumhat er sie denn aber nicht vor seiner Verbindung mit ihnen reduzirt . Herr Rlaproch , der in den Unterredungen , welche wir zusammen hatten , meiner Meinung war , nur bey den Metallen nicht , denen der metallische Glanz fehlt , führte mir zum Beweise für seine Mey - nung dasselbe Erz an , welches ich zur Bestätigung der meinigen anführe , nämlich das Rothgiltigerz . Er glaubte , daß das Silber in einem oxidirten Zu . stände darinn sich befinde , weiter , wie er sagte , bey der Analyse desselben , die Schwefelsaure ganz gebildet gefunden und keinen Wasserstoff erhalten habe . Da ich dieser Bemerkung alles das Gewicht beylegte , wel - ches sie verdient , so habe ich einen Umstand , an dem mir so viel gelegen war , untersucht . Der Rückstand , oder das Pfianzenalkali , dessen ich mich bey der
Schmeiß

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