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her manche Erze gar nicht verschmelzen können , und schwerlich dürste auch bey solchen armen Erzen die Idee des Herrn Verfassers anwendbar ftyn , wenn man bedenkt , daß ein Zentner solcher Erze alödenn etwa l—2 Pfund Kupfer und 2 — 3 joth Silber , nebst einer ungeheuren Menge Schlacken liefern würde . Der Verlust müßte hier um so größer ausfallen , da die Quantität der Schlacke vergrößert würde , und kein Schwefel zugegen wäre , mit welchem sich die Metalle , vermöge ihrer Verwandschaft gegen densel« ben , verbinden könnten . Ich glaube indessen , daß sich die Rohsteine und reichern schwefelhaltigen Erze , durch eine geschicktere Röstung in Rcverberirösen , mit Koh , lenzusaße zweckmäßiger vorbereiten Hessen , damit man nicht die vielen holzverzehrenden Röstungen und Um - fchmelzungen der Leche vorzunehmen hatte , und höch . stens nur so viel Schwefel zurückbliebe , als zur Bil - dung des lezcern Kupfersteins nöthig wäre . £ .
Ein von den Chemikern , selbst von den neuern , allgemein angenommenes Prinzip , daß derArsenik , vermöge seiner ihm mit . den Salzen chen Eigenschaft , in dem oxidirten Zustande mit den Metallen sich verbinde , machte mir anfangs noch eine große Schwierigkeit . Ich habe mich , der Au» torität eines Bergmann , und anderer Chemi - ker vom ersten Range ungeachtet , nie entschließen können , diesen Satz , der mit meinen ersten begriffen im Widerspruche stand , für wahr anzu - erkennen . Ich habe bestandig geglaubt , der Ar - senik müsse sich einigermaßen reduziren , * ) um sich mit den Metallen verbinden zu können . Man wird un Folgenden sehen , daß ich mich darinn nicht be - trogen habe . n ^

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