«SS
- s
auf demselben Wege dahin zu gelangen , die Art der Behandlung aller Erze , so wie sie in den Schmelzhütten vorkommen , angeben , und die unvermutheten Hindernisse und selbst die Vorur - . theile überwinden zu können , die bey mir , und wie ich glaube auch bey andern , bis jezr für Wahrhei« ten gegolten haben . Was mich am meisten zwei - felhäft gemacht hat , war nicht die Verschiedenheit der Erze , woraus ( vos ) ^hre * ) Lieferungen bestehen , noch die sogenannten unedlen oder unvollkomme - nen Metalle . Wenn sich ausser diesen nicht an - dere brennbare Körper in den Erzen befanden , so wäre die Entscheidung der Frage in den hier oben erwähnten Versahrungsarten fast ganz gefunden . Die Hindernisse , die mir das meiste Bedenken ver - ursachten , waren derSchwesel * * ) , dessen Produkt nach der Verbrennung , im allgemeinen geiiom - men , von einer von den verkalkten Metallen , und den Stein - und Erdarten , die sie begleiten , sehr verschiedener Natur ist»
* ) Diejenigen Erze so auf den Freyberger Hütten ver . schmolzen werden . U .
* * ) Bey der jezigen Schmelzmetbode ist gerade der Schwefel diejenige Substanz , welche dazu dient , arme Erze , d . i . solche , deren Gehalt an Silber sehr gering ist , zu verschmelzen , daher auch die Erze , wel» che zu der Pocharbeit kommen , ungeröstet angewen» det werden . Man erhalt hierbey , wie bekannt , den Vortheil , daß die in einer qrößern Erzmasse zerstreue« ten Metalle , durch den Schwefel in einen mehr kon . zentrirten Zustand versezt , und in einen Stein ( jech ) verwandelt werden . Ohne Schwefel würde man da . > her

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.