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und weniger kostbare Mittel dachte . Ich komme zu dem , was lezterer und sein Schüler Herr Vau - quelin in dieser Sache gethan haben .
Herr Zourcrov , der die Methode des Herrn pelletier kannte , bewerkstelligte die Ausscheidung des Kupfers aus dem Glockenmetalle auf eine weit bessere Art , da sie kurz und philosophisch ist . Ee bemerkte sogleich , daß durch die Erhitzung der - Saurestoff von dem Braunsteine zu dem weniger oxidirbaren Metalle überaieng , ohne das Kupfer zu berühren . Er sah sicher voraus , wovon tch je ; r durch wiederholte Erfahrungen völlig überzeugt bin , daß die Metallkalke mit den Metallen sich nicht verbinden , vielleicht selbst nicht mit einem der übrigen brennbaren Körper * ) , und daß sie sich ver - glasen , sobald sie verbrannt sind , indem sie den Saurestoff unter sich theilen .
Ohne alle Ausnahmen laßt sich denn doch dieser Saß wohl noch nicht behaupten . Man denke hier nur an die Verbindungen des weissen Arseniks mit dem Schwefel , ß . .
Nachdem sich Herr Fourcrsv von dem Ueber - gange des Säurestoffes ganz überzeugt hatte , so schied er nun das Kupfer vom Glockenmetalle auf die Art , daß er die Hälfte einer gegebenen Menge desselben , durch Sättigung mit der größten lichen Menge Säurestoff verkalkte , und selbige hernach mit ver unverkalkten andern Hälfte , bcy einer erhöheten Temperatur , in Berührung brachte ; wobey er sowohl den Theil des Saurestoffes , der in dem oridirten Theile bey den leichter verkalkba - ren Metallen sich befand , und der nun , uni sie in
Kalk -

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