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und die den Mangel des Goldes und Silbers , ches durch das Emigriren aus dem Lande gegangen war , ersezre , so entstand die Frage : wie das Ku - pfer von dem Glockenmetalle zu trennen sey , um - es nachher prägen zu können . Man fragte darü - der die Akademien und die Chemiker um Rath . Alle waren darüber derselben Meynung , nämlich die verschiedene Verwandschaft der Metalle , wor - aus das Glockenmetall besteht , zum Saurestvffe zu denutzen , um das Kupfer , als ein weniger ver - kalkbares Metall , durch die andern , die verkalk - barer sind , zu scheiden . Sicher war dieses Ver - fahren eine notwendige Folge von der neuern Art , über Thatsachen in der Chemie zu urtheilen .
Der Grund , auf welchen das Gebäude er - richtet werden sollte , war gefunden . Es fehlte jezr nur an einem geschickten Künstler , der die zweckmäßigsten Materialien zubereitete und es ver - richtete . «Herr pelletier , ver sich zuerst mit lichem Erfolge damit beschäftigte , fanddas'Mit - tel , die Absonderung des Kupfers durch einen Kör - per - ) zu bewerkstelligen , der , wenn er in einem hohen Grade mit Säurestoffe gesättigt ist , das Vermögen besitzet , bey einer erhöheten tur , einen Theil desselben dem Zinne sowohl alS dem Zinke zu überlassen , und diese dadurch zu ver - kalken , ohne dabey das Kupfer , welches vermöge seiner geringer» Verwandschaft zu dem Säure - stoffe zulezt verbrennen muß , anzugreifen . Dieses Verfahren des Herrn pelletier wurde mir durch Herrn Fourcroy mitgetheilt , der nun auf leichtere
B 5 und
2 ) Der Braunstein .

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