Full text: Resultate chemischer und metallurgischer Erfahrungen, in Absicht der Bleyersparung bey dem Schmelzprozeß

21 
Kohlenstoffs , die hier erforderlich ist , ( wenn anders das Silber ohne reduzirtes Bley vortheilhaft soll aus - geschieden werden ) wird erreichen können . Ich neh - me zum Beyspiel den oben angeführten einfachsten Fall an , daß man ein Erz zu behandeln hätte , wel« ches nach der Röstung aus Bley und Silberkalke , nebst den Erdai ten welche die Schlacke bilden , bestehe . Sollte , wenn dieses Gemenge nun im Reverberirofen geschmolzen würde , nicht durch die reduzirende Wir» kung der Flamme , und der zufallig abspringenden Kohle , wieder Bley hergestellt werden , welches sich nun mit dem Silber verbinden , und den Vortheil der Kalzination wieder aufheben würde ? 
Daß die Flamme noch viel Kohlenstoff enthalt , mithin reduzirende Eigenschaften befizt , davon ist der Ruß Beweis . U , . 
So vorteilhaft nun aber auch die tung des Reverberirofens seyn mag , so ist er doch nicht ohne Unbequemlichkeiten . Jnvessen hat er doch deren weniger , als man behauptet . Ich wer - de in der Folge auf die Verbesserungen kommen , deren ich ihn empfänglich glaube ; denn ich halte ihn für den einzigen Ofen , in welchem man ohne Verlust schmelzen kann , wenn gleich die Entdek - kung desselben mehr dem Bedürfnisse und der Na - tur des Brennmaterials , dessen man sich in den Landern , wo er gebrauchlich ist , bedient , als den Grundsätzen die mich bestimmen ihn anzunehmen , zuzuschreiben ist . Nachdem ich gefunden hatte , daß man , wenn bey der Schmelzung der Erze das Feuer * ) blos als Feuer , und nicht zugleich als Neduzirmittel gebraucht wird , dadurch die Ver - 
B z kal -
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.