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sich dem Feuer ausgesezt befinden , da sie einmal von der vereinigten Wirkung der Luft und des Feuers geschüzt sind , und also nicht Gefahr lau - sin verkalkt zu werden , kein Verlust zu befürchten seyn würde , daß man das Mittel finden müßte , jede Art von Metallkalk zu fixiren , • ) um die Ve» flüchriqung derjenigen zu verhindern , die man ten will . Da nun alles dieses in den gebräuchli5 chen Oefen nicht möglich ist , so muß man , wie ich dafür halte , entweder sich den Verlust der Metalle / den sie verursachen , und die Länge derÄerfahrungs - ort gefallen lassen , oder die Einrichtung der Oefen und die Art zu schmelzen abändern»
* ) Das Bley und alle metallische Substanzen werden , wie bekannt , um so feuerbeständiger , je wehr sie mit S Ästoffe gesättigt werden , und daher würde ma>» auch allerdings weniger Bleyverlust bey einer Schmel - zunq erleiden , wenn die Bleyerze zuerst an der just bey gelindem Feuer vollkommen ihres Schwefels be - raubt , darauf in verschlossenen Gefass - n mit einem Kchlenzusahe reduzirt würden , als wenn man sie halb geröstet in Oefen durchschmelzt , wo auch neben der Reduktion Verkalkung statt findet»
Unter allen bekannten und bis je ; t erfundenen Oefen ist keiner , der die Vortheile , welche die fests gesezten Grundsätze verlangen , so in sich vereinigte ? als der Reverberirosen . * ) Dies ist der Ofen» in welchem der Verbrennungspunkt von dem dek Schmelzung sich entfernt befindet , Und wo man also das Brennmaterial Nur dazu anwendet , den zum Schmelzen erforderlichen Grad des Feuers yervorZubrinqen , ohne dabey Gefahr ZU laufen , diejenigen Metalle , die man trennen will / zu ver -
B s kal -

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