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heimniß aus meinen Beobachtungen zu machen , wenn ihre Bekanntmachung einige» Vortheil für die Gesellschaft haben könnte . Ich halte also Wort , meine Herren , und lege Ihnen jezt die all - gemeinen Resultate meiner Spekulationen und Versuche vor»
* ) Sobald nämlich dergleichen Versuche mit filberhalti» gen Erzen von den Freyberger Hutten angestellt wer - ven sollen , so kann dieses nicht ohne höchste Urlaub - niß geschehen , da sonst , wie man leicht einsteht , un - ter dem Vorwande der Versuche , mancher Mißbrauch statt finden könnte . A .
Die allgemein angenommene Art zu zen , ' ) hat mir aus folgenden Gründen nicht zweck - mäßig geschienen :
* ) Vermuthlich versteht der Herr Verfasser hierunter auch andere mit dem Freyberger Schmelzwesen nahe verwandte Schmelzungsarten , wie die Ungarische , Schlesische , Harzer » . s . w . , wo die Erze ebenfalls unmittelbar zwischen den Kohlen vor dem Geblase ( in Schachtöfen ) veschmolzen werden . & .
I . ) Weil die Wirkung der Kalzination ' ) der Erze durch die Reduktion aller vorher verbrannten und nicht verflüchtigten Substanzen , die man durch dieses Mittel zu trennen suchte , vernichtet wird . * ) Im allgemeinen hat man bey der Röstung die Ab - ficht , gewisse Substanzen zu verflüchtigen ; daß aber , weil dieses in der freyen Luft , oder doch wenigstens bey der Berührung derselben geschieht , zugleich auch solche Metalle , welche eine nahe Verwandschaft gegen den Säurestoff äussern , mit verkalkt werden , ist bey den gewöhnlichen Röstungsarten freylich nicht zu ver .
hindern .

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