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oder fliesten müssen , waren lange Zeit der Gegen - stand meines Nachdenkens . Ermüder endlich von einer Arbeit , die mich nur verwirren , und mir mei - ne Zeit rauben mußte , ohne daß ich bey alle dem im Stanve gewesen wäre , ohne Hülfe der Ersah - rung , über den gewohnten Jdeenkreis hinaus zu gehen , fühlte ich die Schwierigkeit der Sache sehr wohl , und begriff , daß , so richtig ich auch vorher gedacht haben mochte , man doch niemals klug gnug ist , so viele Zufälle und Umstände , die , ob sie gleich bekannte Wahrheiten oft bekräftigen , dennoch den aufmerksamsten Beobachter blenden , und vom richtigen Wege abführen , vorauszusehen . Ausgerüstet mit diesen Betrachtungen , und mit Mißtrauen gegen mich selbst , welches beydes mich dafür schützen mußte , weiter als die Thatsachen ; u gehen , entschloß ich mich nun , Versuche im Klei - nen anzustellen , Die einzigen , die es unter den ge - genwartigen Umständen in meiner Gewalt stand zu machen , um die durch bloßes Raisonnement erhal - tenen Folgerungen einer nahern Prüfung zu un - terwerfen .
Um diese Versuche machen zu können , mußte ich eine Erlaubniß * ) von Seiner Kurfürstlichen Durchlaucht haben , und ich wendete mich deshalb an das Oberbergamt in Freyberg . Der Direktor desselben , der sich durch seinen Eifer für das allge - meine Beßte auszeichnet , und dem ich einige mei - ner Gedanken eröffnete , ermunterte mich , die Re - - sultate meinerArbeiten , wenn sie etwas interessan - tes darböten , der General - Schmelzadministra - tion mitzurheilen ; ich versprach dieses um so will : - ger , da es nie meine Absicht gewesen ist , ein Ge»
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