Meine Herren !
\$\e Bewegvngsgründe , die mich bewogen ha - ben , diese Arbeiten zu unternehmen , und deren Resultate bekannt zu machen , sind , wie ich glaube , interessant genug , um Ihre keit auf einen Augenblick zu beschäftigen .
Ich war kaum in Deutschland angekommen , um mich mit den bey dem Bergbaue vorkommen ? den Arbeiten zu beschäftigen , als ich auch schon erfuhr , daß den Bemühungen der berühmtesten Metallurgen ohngeacktel , in Sachsen am Ende des Jahrs , bey dem Bleyausbringen sich ein De - ficit " ) von Co p . C . gegen den bey den Proben fundenen Gehalt ergäbe . Auch hörte ich , daß in den Rohschlacken jährlich der 40 bis softe Theil des gewonnenen Silbers zurückbliebe , welches man nachderQucmtirär der weggestürzten Schlak - ken und ihrem wahren Gehalte berechnet hatte .
A z Ob .
* ) So viel ist wohl gewiß , daß bey der Anwendung des Bleyes , um das Silber auszuziehen , ein Verlust entsteht , welcher bev dem blos - sen Dleyschmelze» nicht statt findet . Indessen ist doch diese An - xiabe etwas zu stark , wie sich aus Rechnungen beweisen Hesse . Aus den ersten Anblick würde ein solcher Verlust erstaunend schei - nen ; wenn man nicht bedachte , daß durch alle mögliche Schmelz - Prozesse nie das wirkliche Quantum des Metalls , welches die Erze enthalten , ausgebracht werden kann ; zumal zeichnet sich hier das Ble» unter allen , wegen seiner Brennbarkeit aus . Es ist eine bekannte Thatsache , daß man nie aus dem trocknen Wege das Metall aus einem Erze enthält , was der nasse Weg liefert . Der HauptamalzamationSprozeß ist doch nur mir Recht unter die Ar - Veiten auf dem nassen Wege zu rechnen , und demohngeachtet kommt derSilberverlust bev diesem , mit jenem bey dem Schmelz vrozeß fast gleich ; ein Beweis , daß dasSchmelzen wohl nicht s» sehr fehlerhaft ist , aber wohl , daß bey jeder solcher Arbeit ein Der - lust unvermeidlich ist . £ . 1

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