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ofen , so scharf wie möglich geröstet werden . Nach die - ser Röstung wäre nunmehro die Erzmasse in den Rever - berirofen zu tragen , und nach und nach das Feuer so lan - ge zu verstarken , biö alles in einem vollkommenen Flusse ist . ( Im Falle das Glaubersalz die Schmelzung be - förderte , wie ich sicher glaube , so könnte man auch von diesem^ io Pfund im Anfange zusetzen . ) Jetzt müßt« eine Quantität metallisches Bley eingetragen werden , welche erstlich hinreichte um dem Silber seinen Saure , stoff zu entziehen , und zweitens noch einen Theil in me - tallifchem Zustande übrig ließe , um dadurch das Fein - brennen des Silbers zu bewirken . Hätte die Probe zum Beyspiel den Gehalt zu 2 Pfund angegeben , so würde man 6 Pfund zusetzen können . Nachdem nun das Bley eingetragen , und die ganze Masse mit großen eisernen Rührhacken , die der Vorsicht halber mit Thone beschlagen seyn müßten , etwaz—^ Stunde unter ander gerührt worden wäre , müßte man das Silber ab - stechen , welches nun , nach des Herrn da Camaea's Theorie , nur feingebrannt zu werden braucht . Wenn das Silber abgestochen wäre , würden alsdenn von Neuem 50 Pfund Bley zu den Schlacken getragen , und das Ganze abermals wie das erstemal behandelt . Die - ses Bley würde nicht abgetrieben , sondern immer wieder zur erstern Arbeit angewendet . Nun käme das lezte Armmachen . Nämlich man gäbe das möglichst stärkste Feuer , trüge nach und nach Kohlenklein ( oder bey einem andern Versuche Arsenikkies oder metallisches Eisen ) in die Schlacke , wo sich alödenn das Bley reduziren müßte , welches bey den beyden erstern Schmelzungen verkalkt in die Schlacken gieng . Wäre alles Bley reduzirt , so würde dieses zuerst , und darauf die Schlacke abgestochen .
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