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2 . ) Ist man im Stande den gehörigen Punct der Calcination zu treffen )
z . ) Lassen sich die Erze auf der Grube genau so eintheilen , wie es der Herr Verfasser verlangt ?
4 . ) Ist nicht mehr Holzaufwand nöthig , wenn man nach der Röstung erst das Silber scheidet und alsdann dasBley reducirt , und kostet der jetzige Proceß nicht weniger Holz ?
5 . ) Kann man den Gehalt der armen Erze auf eben diese Art ausbringen ? Wenn die Beantwortung aller dieser Fragen bey nicht ganz kleinen Versuchen be . jahend ausfällt , so kann man ohne Bedenken zu der An - wendung im Großen schreiten . Ich wiederhole es noch« malS , daß hier , wie der Herr Verfasser selbst eingesteht , alles auf Versuche ankömmt , zu welchen nur zwey Re« verberirofen , einer zum Rösten , der andere aber zum Schmelzen , von der Größe , daß Versuche mit 20 biö 30 Pfunden Erz angestellt werden könnten , nöthig ren . Ich glaube , daß es nicht überflüssig seyn wird , wenn ich hier die noch anzustellenden Versuche nach den in der obigen Abhandlung gegebenen Ideen planmäßig auseinander setze .
1 . ) Müssen Silbererze , Bleyerze und Kupfererze gehörig geschieden , und Schlich und Stuffwerk zu dem gehörigen Grade der Feinheit gebracht werden . Zu den erstem wären alle reiche eigentliche Silbererze als Roth - giltig * Weißgiltig • Glaserz u . f . w . , sie mögen nun Schwefel oder Arsenik beygemischt enthalten oder nicht , so wie die dürren Erze zu rechnen . Zu den zweyten ge - hören eigentlich nur die Bleyglanze und zu den dritten die Kupferkiese .
* ' ) 50 Pfund Silbererze müssen mit 16 Pfund feingepochtem Kalksteine vermengt und im Reverberir -
, fen ,

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