Full text: Ueber den Rhythmus in den Lebenserscheinungen

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Monat wächst der Fötus schneller , als im zweiten und vierten , iin sechsten , siebenten , achten und neunten Wächst er gleich . Zu 3 mal 7 Wochen ist die erste Bewegung des Fötus wahrzunehmen ; zu 6 mal 7 chen hat er seine Reife erlangt ; der Glaube der ten , dafs ein Fötus von 7 Monaten eher leben bleiben könne , als einer vom achten Monat , gründet sich auf die Wichtigkeit der Zahl 7® Empedocles , Diocles , Polybius und Moscato# waren dieser Meinung , so wie auch Hippocrates und Aristóteles * * ) • 
Die Untersuchungen über das Verhältnifs der Sterblichkeit , zeigen , dafs auch hierin ein rhythmisches Gesetz waltet . Aus IIalley's , Kerseboom's und Suess - milch's Untersuchungen geht hervor , dafs wenn tausend Menschen sterben , liberali eine meist gleiche Anzahl von 20 , 50 , 60 u . 70 Jährigen darunter ist ; Clima , Nahrungsmittel haben auf dieses Verhältnifs fast keinen Einflufs ; das moralische Verhältnifs des Lebens , Laster , Tugend , Müfsiggang , Arbeitsamkeit bringen keinen Unterschied zwischen Land - und Stadtbewohnern hervor * * ) . Das Verhältnifs der Nachkommenschaft , ist selbst gegen die zufälligen Todesarten bestimmt . Säugethiere und Vögel haben daher eine kleine , bien und Fische hingegen eine bedeutende lassenschaft . 
Von der Geburt bis ins höchste Alter , besteht eine Ebbe und Fluth im Leben ; immer findet eine tion sowohl bei der Annäherung zur höchsten Stufe , 
* ) S . Hippocrates de septimestrì partii , pag . 53 . D öl linger Grundrifs der Naturlehre des menschl . Organismus , pag . '6\J . Wallenberg a . a . O . pag . 81 . 
* * ) S . Süfsmilch's göttliche Ordnung 3 . Ausg . 2 . Theil cap . 22 . Trevi ra nu s a . a . O . 3 . Theil . pag . 577 *
	        

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