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gien , wo der Mond überhaupt auf die Erde die gröfste Kraft ausübt , was sich schon durch die Stärke der Fluth offenbart , welche um die Zeit der Syzygienam bedeutensten ist . Die meisten Weiber menstruiren nämlich zur Zeit der Syzygien , in den Tropengegenden fallen die meisten Geburten zur Zeit der Syzygien , sonders zur Ebbe - Zeit . Hippokrates bemerkt , dafs die meisten Geburten beim Vollmonde wären . Die für die Menstruatio suppressa eintretenden vicariirende tungen zeigen denselben monatlichen Typus , und ten sich besonders deutlich nach dem Mondwechsel . Die bei Männern vorkommenden Blutfliisse , meist als Hämorrhoidal - Blutungen auftretend , haben eben so nen monatlichen Rhythmus ; besonders merkwürdig sind die Fälle von regelmäfsig aus den Geschlechtstheilen menstruirten Männern ° ) . ( Mich . Scotus und Reus
versichern , dafs die Juden , im gesunden Zustande nen monatlichen Blutflufs aus dem Penis khätten ? ! ) Musgrave erzählt , dafs ein Mann von seiner zartesten Kindheit bis zu seinem 14 s ten Jahre , an jedem monde einen Blutflufs aus dem linken Daumen gehabt habe ; die Menge des Bluts betrug 4 Unzen , und von seinem löten Jahre betrug es ^ als er mit nem Rothglüheisen die Blutung stillen wollte , bekam er so heftiges Blutspeien , dais er mit Mühe durch Hülfe von Aderlassen etc . geheilt werden konnte . Ein Irlän - der hatte von seinem 40 — 50 Jahr regelmäfsig alle Monat eine bedeutende Blutung aus dem rechten
* ) S . Misc . acad . nat . curios . Dec . 2 . An . 1607 de viro struo . Histoire et memoire de la Société Roy . de Med . A . 1780 et 84 - pag . 287 . Ohserv . sur un homme regle par un doigt . Misc . acad . nat . cur . Dec . 3 . A . 1790 — ç5 . p . 268 . de duobus viris flux , menstrual , per penem . Philos , transact . Num . 277 ,