Full text: Ueber den Rhythmus in den Lebenserscheinungen

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Gesetzen frei zu seyn , da seine Zeugungsfähigkeit zu jeder Jahreszeit Statt findet . Doch von allen Banden ist er auch hierin nicht befreit , sondern mufs den gemeinen Gesetzen einen gewissen Tribut entrichten , besonders das Weib , welches sich hier wiederum durch seine gröfsere Abhängigkeit von den cosmischen setzen , von seiner Involutionsseite zeigt . Die meisten Geburten nämlich fallen im Dezember und Januar , welche dem April und Mai entsprechen , wo die gröfste Conceptionsfähigkeit Statt hat . Es giebt Frauen , deren Zeugungskraft , so wie bei den Thieren , an eine stimmte Zeit im Jahr gebunden ist . Nasse sagt folgendes darüber0 ) : TrefflicheZergliederer haben nachgewiesen , wie die Form des menschlichen Körpers , sich in widrigen Fällen dem thierischen nähert . Wie zuweilen auch nicht gerade durch Formverhältnisse , sondern in der Lebensäufserung , eine ähnliche Erscheinung kömmt , darauf ist man noch wenig aufmerksam wesen , obgleich der Gegenstand Aufmerksamkeit zu verdienen scheint . Es ist merkwürdig , wie manche N ervenfieberkranke , unvollkommne Schlafwandler , Wahnsinnige , in mehreren Verrichtungen , in der Stimme , in der Art des Kauens , in der Neigung zu beifsen , sich thierähnlich verhalten . Eine Frau vonN's . Bekanntschaft , war Mutter mehrerer Kinder , welche sämmtlich , Eins ausgenommen , in den 3 letzten naten des Jahrs geboren sind . Diese Frau hat eine Tochter , deren 3 Kinder alle ihren Geburtstag in den letzten 10 Tagen des Juni haben . Die Kinder sind 2 und 3 Jahre im Alter verschieden ; die Mutter selben ist seit 10 Jahren , wo sie verheirathet ist , 
* ) S . Meckels Archiv 2ter Rand i tes ! lieft .
	        

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