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Die Unrichtigkeit der Behauptung von Saust # ) dafs die Kälte den " Winterschlaf bedingt , geht schon aus dem vorhergehenden hervor , jedoch ist nicht zuleugnen , dafs die Kälte , wie auch dessen Versuche zeigen , ein wichtiges äufseres Moment für denselben sey . Spallanzani Behauptung , dafs die Haselmaus schon bei einer Temperatur , die bei unserm Thermometer als gemäfsigt angegeben wird , einschlafe , hat Saissy nicht bestätigt gefunden , indem die Thiere bis auf 5° ihre Lebendigkeit behielten ; auch stimmt dessen Erfahrung nicht mit der des Mangili überein , nach dessen Aussage der Winterschlaf von der Temperatur ganz unabhängig sey , und auch bei spätem Herbstund frühem Frühling defshalb nicht später eintrete oder früher aufhöre , und die mit allen frühern Erfahrungen , besonders mit denen von Buffon , dafs wenn im Winter der Thermometer auf 12 , 13 , 14° steht , die Schläfer aus ihrer Behausung kommen um Futter zu suchen , im Widerspruch steht . Saissy brachte einen Igel und eine Haselmaus , welche im tiefsten Winterschlaf waren , aus einer Temperatur von 2° unter Null in eine andere , die Tag und Nacht beständig 9 bis 10° betrug , worauf sie liefen , frafsen , und eine normale Temperatur kamen . So strenge auch die Jahreszeit ist , schlafen sie nach S . in einer solchen Temperatur doch nicht ein , obgleich sie wieder nach 48 Stunden erstarren , wenn sie in eine Temperatur von 2° unter Null bracht werden . Im Herbst 1807 flogen Fledermäuse im Dezember umher , da die Luit warm war . Wie Pallas , Murmelthiere , so brachte S . , Igel und Schläfer mitten im
* ) S . Meckels Archiv 3ter Band . Beobachtungen über einig« nmterschLafcndc Säugcthiere .

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