48
Rhythmus in den Erscheinungen de» rischen Lebens überhaupt .
Ganz analog dem Pflanzenleben , tritt auch das leben ( als ein Abbild des Makrokosmus , vorzüglich durch die beiden schon erwähnten Grundtypen des mischen Lebens dem Urorganismus folgend ) auf . Das thierische Leben zu einer Zeit entstanden , wo die Erde ihre Willensrichtung aussprach , indem sie ihren Tag dem All enthüllte , wo die Bewegung , wodurch sie ihre Willenskraft zeigte , schon bei weitem die , welche ihre Leidensseite kund thut , an Schnelligkeit übertraf , mufste schon defshalb eine viel gröfsere Breite und Selbstständigkeit in diesen ihr gleichgehenden nungen haben . Die Eide durch die Hervorbringung dieser höhern organischen Wesen gleichsam erschöpft , mufste diesen wider ihren Willen gröfsere Freiheit in allen ihren Lebensäufserungen lassen ; wir sehen hier defshalb oft eine Umkehrung , des Tages zur Nacht , der Nacht zum Tage ; das Jahresleben ist nicht mehr so deutlich an seinen Polen getrennt , das Leben hat sich schon gröfsere selbstständigere Abschnitte geschaffen . Bei weitem sind aber die cosmischen Einflüsse nicht ganz getilgt ; Licht und Wärme , die Hauptagenten des thierischen Lebens , zeigen ihre Macht noch auf schiedenen Seiten ; doch wird die Erinnerung überflüssig seyn , dafs nach der gröfsern oder geringern heit der einzeln Thierclassen , auch diese äufsern mente von gröfsern oder geringerer Bedeutung sind , dafs bei den niedrigsten Formen , selbst jene Schwankung im Leben von Tag und Nacht verschwindet , wenigstens unseren Sinnen entgehet , so dafs die Pflanzen ihnen den

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.