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Eben so äufsert sich Lebenheim , * ) „ Im Reich der Bewegung , herrscht in der Vegetation die Bildung , die Materie vor . Sie wird sich vorzugsweise dem Gesetz ( fremden Willen ) unterworfen zeigen ; an ihr wird der mannichfaltigeEinflufs der Constellation und des Aspects am ungetrübtesten erscheinen , weil ihr Wille , ganz dem Nichtwollen in der den bildendenGewalten nen Unterwerfung bestehet . "
Unter den thierischen Bewegungen ist diewillkühr - liche , die vollkommenste ; theils weil sie die digste ist , theils weil die Verknüpfung des räumlichen und zeitlichen Moments am deutlichsten hier erkannt wird . Da aber das Vorstellungsvermögen ursprünglich vor aller willkührlichen Bewegung schon tliätig ist , so ist sein Eingehen in die Bewegung mit einer Art heit verknüpft , welche sich durch Mangel an Rhythmus offenbart , und eben das ausmacht , was hier liches genannt wird ; defshalb können also die kührlichen , ins Unendliche , nach der Stärke , der Dauer , der Geschwindigkeit , der Combination verschieden seyn .
lndefs hat zwischen dem Vorstellungsvermögen und der körperlichen Bildung einer jeden Thiergattung , eine prästabilirte Harmonie statt ; die beiden Momente der Lebensoffenbarung stehen unter demselben Ent - wickelungsgesetz , darum fehlt denn auch beiden kührlichen Bewegungen nicht alle Regelmäfsigkeit in der Zeit , sondern es entstehet einiger Rhythmus aus dem Gattungs - Charakter des Thiers , welchen keine Willkühr überwinden kann , um so weniger , je mehr das Begehrungsvermögen dem Gattungsgesetze
* ) S . Dessen Versuch einer Physiologie des Schlafs . Leipz . 7 . 4 . l ter Theil .

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