Contribution unterhandeln sollten , bequem war . So konnte es z . B - sehr angemessen seyn , wenn ein gemei - ner Landtag in Kiel gehalten ward , die Fehmeraner , wenn er in Schleswig zusammenkam , die Eiderstedter dorthin zu berufen , um zugleich mit ihnen sich wegen der Abgabe zu vereinigen . Nach und nach mußte sich aber aus solchen Berufungen der Fehmerschen und Ei - derstedtischen Deputirten zu den Landtagen eine Art von Observanz bilden . Als daher im Jahre 1616 die Ei - derstedter dem Herzog eine Beisteuer von 100 , 000 Rthl . bewilligten , und er ihnen wiederum , auf ihre desfallsi - gen Petitionen , mehrere erhebliche Concessionen ein - räumte , erklarte er sich darneben insonderheit wi - der ihre Berufung zu den Landtagen 31 ) . Seitdem sind die Eiderstedter von den Landtagen weggeblieben , wahrend hingegen die Fehmeraner nachher noch zuwei - len sie besucht haben , obgleich es ihnen schon 157 ? durch ein landesherrliches Rescript untersagt war . Wie sehr ihr Besuchen des Landtages sich schon zur Obser - vanz ausgebildet hatte , erkennt man daraus , daß sie bereits im sechszehnten Jahrhundert als pflichtig angese - hen wurden , mit der Stadt Burg gemeinsam zu den Landtagskosten beizusteuern . Erst am 30 . April 1634
3t ) Heim reich , l . S . 434 . Es hieß in der landesherrlichen Ver - Abschiebung : »Doch ist bedenklich , daß die Eiderstedter auf die Landtage sollen gefordert werden . « Bedenklich deshalb , weil dadurch nach einiger Zeit Eidelstedt unter die Gemeinschaftliche Regierung kommen konnte . U'btigerrö hat Heimreich's Darstellung bei dem Punkte , der uns hier in - ^ressirt , den Ausdruck des Documentes , woraus er schöpfte , und was in °>»er alten Abschrift auch mir zu Gesichte gekommen ist , nicht gut wie - hergegeben , indem er zwei Sätze in Einen zusammenzieht .

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