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den Einfluß und das Gewicht der Standeversammlung zu verstärken nicht geneigt war . Es unterblieb daher die Einverleibung der bäuerlichen Landschaften in die gemeine schleswig - holsteinische Landschaft , zum großen Nachtheil für die Verfassung , welche durch diese Erwei - tening einen mehr regelmäßigen Charakter erhalten , da - durch aber an Stärke und Festigkeit unberechenbar ge - Wonnen hätte . Als die Dithmarscher im Jahre 1559 , nachdem sie durch die Gewalt der Waffen unterworfen worden , vertragsmäßig in das Unterthanenverhältniß ZU unfern Landesfürsten traten , wurden sie , obwohl ih - nen die Kapitulation bestimmte Freiheit für ihre Per - son und ihren Grundbesitz urkundlich zusicherte , dennoch nicht nur in den landständischen Verband Schleswig - Holsteins nicht aufgenommen , sondern erhielten auch keine besondre landschaftliche Verfassung durch eigent - liche feste Communal - Repräsentation ; diese hat sich viel - mehr erst in der Folge , durch den Drang der Verhalt - nisse und die Natur des Landes , wie durch den Geist des Volks , unter landesherrlicher Bestätigung gebildet . Die Bemerkung , daß man die Vögte Dithmarschens , gleichwie die Staller der nordfriesischen Landschaften öf - * er auf den gemeinen Landtagen finde , gehört gar nicht hierher , da es einleuchtend ist , daß diese Beamten , zur fürstlichen Dienstmannschaft gehörend , wohl das lan - desherrliche Interesse in ihren Amtsdistricten , nicht aber die Gemeinden als solche vertreten zs ) . Die Vögte
25 ) Dies gilt auch von dem Austreten der Staller auf dem Land - % des Jahres 1470 , auf dem die sogenannten Segeberger Concor -

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