33
Vorstellung sich darauf , daß sie in den letzten Jahren mehr als 5000 Mark , außer ihren stehenden Abgaben , contribuirt hatten , und wie ihnen , als sie den Herren Heinrich Rantzau und Otto Riterzau als königlichen Commissarien die unterthanige Huldigung geleistet , aus - drücklich gelobt worden , daß sie nicht wider ihr gutes Landesrecht und Herkommen beschatzt werden sollten 15 ) .
Im Juni 1548 ließ Herzog Johann der Äeltere durch seinen ersten Rath , den Ritter Jwen Reventlow , Amtmann zu Rendsburg , der auch in Abwesenheit des Herzogs als Statthalter seines Landestheils zu sungi - ren pflegte 16 ) , mit den Fehmeranern und den Rends - burgern , im Amte und in der Stadt , über eine Scha - tzung unterhandeln . Die Fehmeraner gaben 2500 Mark , die Rendsburger 1100 Gulden , jedoch so , daß es ihnen nicht als Landbede und Schätzung angerech - net , sondern als freiwilliges , aus Erkenntlichkeit , weil sie in den zwei letzten Jahren l7 ) mit Landfolge und anderen Lasten verschont worden , dargebrachtes Dona - tiv zu dem von ihrem Fürsten damals beabsichtigten 3uge angesehen würde . I . Reventlow gab dem Her - Zog den Rath , auch von den Eingesessenen des Amtes Hadersleben und Tönung lieber eine Contribution zu
15 ) Urk . Nr . 11 .
16 ) Es geht dies nicht allein aus Urk . Nr . 13 , sondern auch aus wanchen andern Nachrichten hervor .
17 ) Ganz auf dieselbe Weise leisteten Prälaten und Ritterschaft ei - »en außerordentlichen Beitrag zu den Staatslasten oft als freiwilliges beschenk ( don gratuit ) , um ihrem Rechte nichts zu vergeben . Vergleiche Dahlmanns urkundl . Darstellung des dem Landtage zustehenden Steuer - Bewilligungsrechtes , S . 81 und 82 .
3

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.