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rend sie zu der letzten Landbede zehn Mark gegeben hatten . Der Amtmann stellte dem Herzog vor , daß man sich damit unter den obwaltenden Umstanden wohl begnügen müsse , insbesondere wenn die Marschleute die andere Hälfte einer vollen Bede für das nächste Jahr zusagen wollten . Die Wüster Marsch sandte mit glei - chem Gesuch und Erbieten Gevollmächtigte als Depu - tirte an den Herzog , und dieser erklärte , mündlich an die Deputation und schriftlich an den Amtmann , sich damit zufrieden I + ) .
Im Jahr 1525 begehrte Herzog Friedrich , nach - dem er König von Dänemark geworden , durch ein , dem Amtmann Wulf v . Sehestedt zugefertigtes , und von diesem in der Landesversammlung verlesenes Schreiben , von der Landesgemeinde auf Fehmern 900 Gulden , da ihm diese Summe zwei Jahre vorher zu dem gegen sei - nen Widersacher Christian den Zweiten unternommenen Zuge nach der Granderhaide gutwillig erlegt worden . Die Fehmeraner baten aber den König durch Abgeord - nete , von dieser Contribution befreit zu bleiben , indem die Kammerer , Geschworne und ganze Gemeinde des Landes in einer ihrer Deputation mitgegebenen schriftli - chen Vorstellung auseinandersetzten , daß sie jene zu dem Zuge nach der Granderhaide entrichteten 900 Gulden keinesweges als . eine gewöhnliche Schätzung , sondern nur aus dem Grunde bewilligt hätten , um an dem Zuge nicht theilnehmen zu müssen , der sie ihrer Heumaht und Feldarbeit entzogen haben würde . Auch bezog die
14 ) Utf . Nr . 6 .

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