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er , tion sich bereit fanden , indem sie mit Erfolg ihr
iS , Jmmunitatsrecht geltend zu machen wußten , wie sich
rk - aus Chroniken und Urkunden bewahrheiten laßt . —
'b - Wir wenden uns nunmehr zur Betrachtung des spe -
: ft ciellen Inhaltes der im Anhange mitgetheilten Urkund -
^er i lichkeiten .
) l - Im Sommer des Jahres 1511 , am zweiten Tage
? r - nach Johannis , schreibt " ) Herzog Friedrich der Erste
m an den Amtmann Gottsche v . Ahlefeld zu Steinburg ,
h - daß er , der Herzog , persönlich am Tage Petri Pauli
d - sich nach Itzehoe begeben wolle , um von den Lingeses -
ll - senen der dortigen Umgegend eine gemeine Landbede zu
o , ! erfordern . Der Amtmann solle daher den Marschen
ie solches kund thun , damit sie ihre Bevollmächtigten , und
it zwar aus jedem Kirchspiel vier , rechtzeitig nach Itzehoe
l - senden könnten , um daselbst das landesherrliche Begeh -
1 ren zu vernehmen . Neben dem Befehl an den Amt -
r . mann erging hierüber ein herzogliches Patent 12 ) an
d die Marscheingesessenen selber 15 ) . Es wurde darauf dem
n Herzog von den Marfchgevollmachtigten eine Bede ein -
g geräumt . Als aber nach geschehener Ernte dieselbe dem
t i Amtmann entrichtet werden sollte , konnte sie von den
e Marschen , welche eben durch eine Ueberschwemmung sehr
e gelitten hatten , nur zur Hälfte aufgebracht werden , Es
- wurden die Mehrbegüterten zu fünf Mark gesetzt , wäh -
11 ) Urk . Nr . 4 .
12 ) Urk . Nr . 6 .
13 ) Um dieselbe Zeit ungefähr convocirte der Herzog die Prälaten und die ganze Mannschaft zu einem gemeinen Landtage nach Kiel . Urk . Rr . 5 , 8 .

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