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ten unwiderleglich dargethan , daß sowohl die Aemter , als die Landschaften , weit über das Mittelalter hinaus , daß sie noch spät im sechszehnten Jahrhundert in wirk - licher Ausübung , in vollem Genüsse des Rechts der Ab - gabenbewilligung waren , und daß die Landesherrschaft nicht allein mit großem Wohlwollen und möglichster Schonung , sondern auch mit Heilighaltung der wohl - hergebrachten Gerechtsame , die ihr bedürftigen Steuer - beitrage verlangte . Die Gemeinden wählten für jeden einzelnen Fall der Art aus ihrer Mitte Bevollmäch - tigte , mit denen der Landesherr persönlich über die Geld - hülfe unterhandelte , oder durch seine Räthe als Com - missarien unterhandeln ließ , im Wesentlichen ganz so , wie mit den Ständen auf dem Landtage über eine Steuer verhandelt ward . Auch wurde in dieser Zeit noch mit den Städten über Steuerbeiträge sehr oft ein - zeln verhandelt , da sie weit häufiger um Beden ange - sprechen wurden , als die Ritterschaft und die Prälaten . Nur wenn die Abgabe zugleich von den Prälaten und der Ritterschaft erbeten wurde , und namentlich wenn eine Steuer gegeben werden sollte , zu deren Entrichtung die Pflicht im Allgemeinen feststand und anerkannt war , z . B . die Reichssteuer des Türkenschatzes , erfolgte die Einräumung und Zusagung von Seiten der Städte auf einem Landtage mit den übrigen Ständen zusam - men . Es wird das nicht auffallend seyn , wenn man erwägt , daß unter Christian dem Ersten und seinen beiden nächsten Nachfolgern eine Steuer öfter auch von der Ritterschaft allein verlangt ward , dagegen nicht von den Prälaten , die noch seltener als jene zur Contribu -

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