26
drücklich anerkannt und verbürgt . Die versammelten Stande erscheinen in der Wahlhandlung als wohlbe - rechtigte Landesrepräsentation , in deren Hände das ur - kundliche Änerkenntniß der Landesgerechtsame niederge - legt ward . Christian der Erste gelobte» ) für sich und seine Erben , »daß Schleswig und Holstein ewig un - zertrennt beisammen bleiben sollten , und in Betreff der Steuerbewilligung :
»Wir , unsere Erben und Nachkommen sollen und wollen auch keine Schätzung oder Bede legen auf die Einwohner dieser Lande , sammt oder sonders , ausgenommen unsere eigene Bonden und Lansten , die unversetzt und unverpfandet sind , ohne freund - liche Einwilligung und Zulassung , eintrachtige Zu - ftimmung aller Räthe und Mannschaft dieser Lan - de , geistlicher und weltlicher . «
Es sollten also auch künftighin keine Steueraufla - gen , ohne Einwilligung der Stande , für sie verpflich - tend seyn . Von dieser standischen Bewilligung und Zulassung neuer Abgaben wurden von Christian dem Ersten jedoch seine eigenen Bonden und Lansten ausge - nommen . Es sind hiernach die landesherrlichen Bauern , und zwar sowohl die Eigenthümer ( Bonden ) , als die Pachter oder Festebesitzer ( Lansten ) , zu unterscheiden von den adeligen und klösterlichen , ganz dem Sprachgebrau - che gemäß , der in den Verhandlungen unter den Stän - den und der Landesherrschaft , in Landesacten und Pri - vilegien herrschend , und bis auf den heutigen Tag im
8 ) Privil . der Schleswig - Holst . Rittersch . S . 47 .

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.