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vermöge alter Gewohnheit gethan oder von Rechtswegen , sondern sie haben solches wegen des großen Bedürfnisses und unsrer und des Landes Roth gethan , welche sie selbst dafür er - kannten , das wollen wir und unsre Erben gern vergelten . Auch wollen wir und unsere Erben alle unsere tapfern Männer und ihre Erben und Ein - wohner des Landes Holstein bei dieser Gewohn - heit und bei aller alten Gerechtigkeit und Gewohn - heit erhalten und lassen . - - Als im December 1459 der ruhmwürdige Fürst , Adolf der Achte , verstarb , und mit ihm der männliche Stamm der holsteinischen Schauenburger erlosch , traten die Stände , die Prälaten und Städte - Abgeordnete bei - der Lande , Schleswigs und Holsteins , auf gemeinsa - men Landtage zusammen , um einen neuen Landesherrn zu erwählen . Die Wahl siel auf König Christian den Ersten von Dänemark , gebornen Grafen von Olden - bürg , den Lehnsherrn des Herzogthums Schleswig . Die Bedingungen der Wahl wurden in einer Acte zu - sammengefaßt , ein schleswig - holsteinischer Freiheitsbrief von dem erkornen Landesherrn vor der Huldigung aus - gestellt , welcher datirt vom Mittewochen nach Invoca - Vit des Jahres 1460 . In diesem Grundvertrage , auf den sich alle späteren Bestätigungen und Anerkennun - gen der Landesrechte , auch alle Landtagsverhandlungen zurückbeziehen , werden nicht allein Privilegien der land - tagenden Stände , der Prälaten , Ritterschaft und Städte , sondern die Gerechtsame und Freiheiten des Landes , die öffentlichen Rechte der Gesammtheit der Einwohner

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