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müßte . Die fünf Vorsteher sollten auch jede in der Mc
Einigung selber entstehende MißHelligkeit abthun , und aus überhaupt als Vorsteher die Einigung anführen und < der
leiten . Die darüber ausgefertigte merkwürdige Urkunde gen
ist als Beilage zu Suhm's dänischer Geschichte 2 ) be< fast
kannr geworden . 88 Siegel waren ursprünglich an wic
allen vier Randern des pergamentenen Diploms ange - die hängt ; nach den Namen der Ritter sowohl , wie nach ! aus ' denen der Knappen , ließ man einen größern Raum un -
beschrieben , offenbar , damit mehrere sich noch als Theil - lich
nehmer der Union einzeichnen könnten . Wi So trugen einzelne , von Zeit zu Zeit erneuerte i ten
Adelseinigungen dazu bei , daß unser Adel allmälig als die
Gesammtheit hervortrat , mit besonderen Vorrechten aus - fett
gerüstet , daß er als ein allgemeiner Landesadel , als tao
verbundene Genossenschaft sich geltend machte . wi<
Die Erwerbung solches gesicherten Rechtsbestandes
von Seiten der Ritterschaft , welche allmälig zu ständi - lar
ger Vertretung des Landes sich emporarbeitete , mußte Zeh
die zu der Zeit schon sehr gestiegenen und in ihrer Mu - ihr
nicipalversassung nicht wenig entwickelten Städte als - vo
bald zu gleichem Streben aufrufen . Die Städte ließen ga
sich , mittelst eigenthümlicher Huldigung , von der Lan - der
desHerrschaft unter die Mannschaft aufnehmen , und nn
wurden damit in der Hauptsache gleicher Rechte theil - fre
haftig , wie die Ritter . So hatte z . B . die Stadt gei
Kiel3 ) schon im Jahre 1315 die Aufnahme unter die El
de ,
" wi
2 ) Suhm's Historie XII . S . 355 .
3 ) VVestphalen , Mon . ined . IV . S . 3215 .

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