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und schölen uns Herren alle dre vorbenömeden digen u . s . w .
Die drei Fürsten gingen auf eine Erbverbrüde - rung unter sich ein , und gelobten , daß keiner von ih - nen , ohne der anderen Rath und Beistimmung , Krieg anfangen oder Frieden schließen wolle . Ein Haupt - Punkt der Einigung betraf aber das Herzogthum Schles - wig . Es wurde verglichen , daß Gerhard dasselbe die nächstfolgenden 9 Jahre besitzen , den beiden Brüdern aber ihr Recht darauf vorbehalten seyn sollte , so daß nach Ablauf der 9 Jahre wieder eine Verhandlung und Einigung in dieser Hinsicht Statt fände . Man hatte eine wechselsweise Regierung , eine Mutschirung , im Sinn , Wer sollte aber die Garantie dieser Ordnung überneh - men ? Das konnte niemand besser , ja mit rechtem Erfolg fast allein die gesammte Mannschaft thun . Sie mußte daher ungetheilt und verbunden bleiben , weil sonst der Arm des Herzogs Gerhard , der auch sein Drittheil von Holstein hatte , so stark gewesen wäre , daß er die beiden Grafen leicht hätte erdrücken können . Man setzte fest , daß , wenn einer der drei Landesherren dem Bertrage zuwider handeln würde , die gemeine Mannschaft und alle Einwohner der Lande ihn zur Rechtserfüllung zwingen sollten ; so wie ausdrücklich die nach 9 Jahren angeordnete Verhandlung in Betreff des Herzogthums , als eine der Entscheidung und Voll - Ziehung der Mannschaft anheimgegebene ausgestellt ward . Auf diese Weise forderten die Umstände und das In - teresse der Landesherrschaft selber die Ungetheiltheit der Ritterschaft ; allein die Genossenschaftlichkeit derselben

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