1
16
verfassungsmäßige Einheit unsers Landes . Die Unge - theiltheit , die Untheilbarkeit der Ritter - und Mannschaft ist der Kern geworden , an den sich die Theilnahme der
Städte angesetzt hat , mit dem sie zusammenwuchs . Es rm
fragt sich also , wann und wie sich die Genossenschaft - nei
lichkeit und Untheilbarkeit der Ritterschaft gebildet habe ? an
Zu Anfange des vierzehnten Jahrhunderts wurde pu
die ritterbürtige Mannschaft mit ihren Besitzungen von wi
den Landesherren nicht minder getheilt , als die ländli - nä
chen und städtischen Commünen ; auf traurige Weise ab
zeigt die Geschichte der Unruhen , Zwistigkeiten und Feh - na
den dieser Zeit , wie sehr die Mannen unter der Mehr - Ei
Herrschaft getrennt und entzweit waren . Am Schlüsse ein
dieses Jahrhunderts finden wir dagegen die Untheil - W
barkeit der Mannschaft urkundlich festgesetzt , und zwar me
nicht bloß für Holstein - Stormarn , sondern in Verbin - Er
dung mit dem Herzogthum Schleswig , so daß diese bei - mr
den Lande , das holsteinische und das schleswigsche , sor
unter demselben Fürstenhause stehend , von da an sich Di
in urkundlicher Verfassung als Einheit darstellen . Es da war auf Johannis Baptistä Abend des Jahres 1397 , - M
als zu Bornhövede die Grafen Gerhard , Albrecht und d«
Heinrich über eine Theilung der schleswig - holsteinischen M
Lande sich verglichen und vereinbarten , wobei festgesetzt Rc
ward , daß die Mannschaft als eine ungetheilte und un - na gesonderte allen dreien Landesherren huldigen sollte . Die , dex Urschrift des Documentes sagt : ' zie
Ock schall in düssen vorbenömeden Landen tho ^
Holsten , tho Stormarn und in dem Hertogricke tc * de Mannschopp ungedeelet und ungesondert bliven ,

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.