die Stadt Lübeck im Land Hollsteta cum ommmocia Jurisdidtione uns streitig besitzet / von der ganzen tandschafft gehalten worden / gesialt dieselbe sol - che noch dafür halten / und an diesen der PofFcflorum erregten innovationibui kein Gefallen tragen . XXXVIII
Dieses conkrmirt auch der berühmte Danckwartus in seiner mit allem Fleiß auffqeseßten Holfieinlschen LandesBeschreibung / darinnen er pari . j . c .
L . lir . Lüb . ckische Ddrfftr & c . diese zwey Ddrffer / neben mehr andern nicht dem Lande Hollstcin / sondern der Stadt Lübeck territorial Supcriorifät / halts cxtradlus Lit . BB . zuschreibet . EH .
Als Anno 1509 . die damahligeKönigl . Majest zu Dennemarck mit derXXXlX . Stadt Lübeck schwere Kriege geführet / haben sie diese Dörffer selbsten de rerrirorio Lubecenfi geachtet / und deßwegen dieselbe / Inhalts beyderexcra - Quum aus den Chronik Lubecenfibus Rcckmanni & Rcmari Kochs Lit . CC . & DD . angezündet . CC . dd ,
Auffdie Gegenseitige Argumenta ist apud AÄa , Hey dem Käyserlichen Reichs Hoff Raht sonderlich in duplicis , wieauch hieroben allbereits / gnug . sam geantwortet / wohin8enaru ! Lubccenfis in rc adeö manifefta & noto - ria sich beziehet i Wolten sie aber etwan noch ferner auff die alte verlegene Kauff Briesse von drey und vierthalb hundert Iahren / worinnen circa terri - toria Rcgum & Principum so viele unzehlige mutationes vorgangen / sich gründen .
So wiederholet man nochmahln 4o . daß dieselbe contra tanti temporii XL . poiTcsfioncm , da die Stadt in vierthalb hundert ) ähriaer ist /
nichts operiren , juxta fuprä dedufta , ode r esmllsle im Heil . Reich alles in in - ccrrum incer Statu * gesetzt werden / und alles über einen Haussen gehen : Au - rea cnitti est Auguftini regula : Diftingve tempora & concordabit Scriptura , & abco , qvodolimfuiflc dicicur , leu ab ultima u§qvc me - moria pr - scnremmetiri5rarum , est lareremlavare , wieauch / daß die je«
tzige Besitzer die geringste causam von denen nicht haben / davon diese alte Charteckm melden / und weiln sie derselben Succcflbres erweißlich nicht fall / also können sie sich derselben junum auch nicht bedienen : wer kan auch sagen / wie viel Veränderungen sich mit solchen Gütern in dm vierthalb hundertIahs ren begeben haben mögend
Daher auch 4» 5enaru , Lubecenltt nochmahln wiederholet und zum Xl . 1 . feierlichsten bedinget daß er nicht einmahl schuldig / relpondcndo sich darauff einzulassen / wann in der Scharteck de A . , ; ; 4 - etwan gedacht wird / daß Co - mes Johannes , qvem primum venditorem przdii Stockelsdorss d» .
cunt , damahligen cmptorem in seine proreciion genommen / wie wol in o - mnem evcnrum dargegen zu noriren wäre !
1 . DasinderScharteckdeAnnoiziS . soderKaussBrieffüberStein - »ade / und eines mit dem andern gleicher condilion seyn sol / mit keinem staben davon gedacht / sondern in beyden mit hellen Worten gemeldet ist / daß sie in Lübeckischem Gerichte k . e . in Lübeckischer Bottmäßigkeit / und zum Lü« beckischen Recht k e . sub Statutis Lubecenfibus liegen sollen / gleich den Dörf . fern binnen Lübecklscher Landwehr / Quod ad demonftrandam Jurisditfio - nem Lubeccnfem phrafi antiqvd plusqvim fufficieni , obfervantia & poflesfione lublcqvenrc id corroborantibui .
2» Daß weder die nachfolgende Grafen noch jetzige Herßogen zu Holl - B i ) stein

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